
|
Fragen und Antworten zu DSL Flatrate
1.0 Was muss ich tun, um einen DSL Internetzugang zu nutzen?
2.0 Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
3.0 Wie ist der Ablauf oder Weg zu DSL und wie lange dauert das?
4.0 Für welchen Anbieter soll ich mich entscheiden, wo ist der Unterschied?
5.0 Für welchen Tarif eines Anbieters soll ich mich entscheiden und warum?
6.0 T-DSL, SDSL, ADSL, Q-DSL, Flatrate, DSL per Satellit was ist das eigentlich genau?
7.0 Bei uns ist kein DSL verfügbar, was können wir tun?
8.0 Wie erfahre ich, ob DSL bei mir verfügbar ist und wie sicher ist das?
9.0 Welche Probleme können auftreten?
10.0 Was ist T-DSL Light?
11.0 Wie wechsele ich meinen DSL Anbieter?
12.0 Wie wechsele ich meinen DSL Tarif bei meinem DSL Anbieter?
13.0 Welche Anwendungen verbrauchen wie viel Übertragungsvolumen (Datentransfervolumen)
14.0 Lässt sich ein ISDN Anschluss auf DSL umstellen und kann die Telefonanlage weiter genutzt werden?
15.0 Was ist T-DSL 1000, T-DSL 2000 und T-DSL 3000?
16.0 Was ist der Unterschied zwischen T-DSL Anschluss und DSL Anschluss versch. Anbieter?
17.0 Kann ich meine Email-Adresse bei einem DSL Anbieter Wechsel behalten?
18.0 Wie kann die Geschwindigkeit meines DSL Anschlusses überprüft werden?
Für weitere Fragen schicken Sie uns bitte eine E-Mail an flatrate[ät]gmail.com !
Wir sammeln weitere spezielle User Fragen zu Flatrate und DSL hier: DSL Fragensammlung.
Ausserdem sammeln wir User-Reporte von DSL Flatrate Nutzern: DSL Erfahrungsberichte.
|
 |
 |
2.0 Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? |
 |
|
 |
|
Sie brauchen einen Rechner (mindestens Pentium 1 empfohlen),
ein Betriebssystem wie Windows, einen Internet-Browser (Internet Explorer,
Netscape Communicator - möglichst neuste Version) und einen Telefonanschluss.
Um mit DSL zu starten, wird dann ein Modem, Netzwerkkarte (beides auf einer
Karte kombiniert) sowie Splitter und Kabel vorausgesetzt. Das Modem (incl.
Netzwerkkarte) wird Ihnen, sofern bestellt, von Ihrem DSL Anbieter geliefert
bzw. der Splitter, der Datenleitung und Telefonkabel miteinander verbindet,
von der Telekom (bzw. Ihrem DSL Anbieter) bereitgestellt. Zugangsdaten (Passwort, Benutzername),
Verbindungssoftware (DFÜ-Software) sowie weiter Software-Tools werden von
Ihrem DSL Anbieter geliefert.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
5.0 Für welchen Tarif eines Anbieters soll ich mich entscheiden und warum? |
 |
|
 |
|
Hier kommt es zuallererst auf Ihr Surfverhalten an. Wenn Sie
selten im Internet sind aber nicht auf Highspeed verzichten möchten, so ist
ein Tarif mit 20 bis 100 Freistunden bzw. bis 2 GB Datentransfer zu empfehlen.
Wenn Sie oft Downloads (z.B. Filme, Musik, Software) durchführen, sollten Sie
die Freistunden-Variante nehmen. Wenn Sie lediglich normal surfen, E-Mails
schreiben und keine massiven Downloads betreiben, können Sie auch mit einem
Datentransfer von 2GB theoretisch einen ganzen Monat nonstop online sein.
Falls sich Ihr Surfverhalten ändert, so können Sie in der Regel kostenlos
einen Tarifwechsel durchführen, der spätestens zum nächsten Monat durchgeführt
wird.
Falls Sie permanent online sind (über 100 Stunden im Monat) und viele Downloads
durchführen (z.B. Filme, Musik, Software), dann sollten Sie den Tarif: Flatrate
(auch Flat genannt) nehmen, ohne Einschränkungen von Zeit- oder Datenvolumen.
Falls Sie nie oder selten Downloads durchführen, ist eine Volumerate (eingeschränkte
Flatrate), d. h. DSL Volumentarife mit 2, 5 oder 10 GB Datentransfer die beste Wahl.
Sollten Sie Ihre DSL Flatrate von verschieden Rechnern gleichzeitig benutzen,
so ist dies meistens nur bei Volumerates (DSL Volumentarife, Flatrates mit Beschränkungen), z.B. 2, 5, 10 GB
Datentransfer erlaubt, da solche User meist große Übertragungsvolumen
verbrauchen.
Professionellen Usern kann gegen Aufpreis auch die doppelte oder dreifache DSL bzw. T-DSL
Geschwindigkeit angeboten werden (T-DSL bzw. DSL Anschluss 2000/3000). Für einen eigenen Serverbetrieb sollte eine
Business-Standleitung mit fester IP-Adresse verwendet werden, deren
Übertragungsvolumen je nach Bedarf angepasst werden kann. Alle User, bei
denen kein DSL per Kabel verfügbar ist, können nur auf DSL Satellit (DSL per Satelit)
zurückgreifen. Eine weitere Alternative ist DSL per Fernsehkabel.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
6.0 T-DSL, SDSL, ADSL, Q-DSL, Flatrate, DSL per Satellit was ist das? |
 |
|
 |
|
T-DSL und Q-DSL sind Markennamen von DSL Anschlüssen an
das Highspeed Internet. DSL heißt: Digital Subscriber Line, Highspeed
Internet ist der digitale Hochgeschwindigkeits-Internetzugang. ADSL und
SDSL sind Varianten von DSL, wobei ADSL die asynchrone Variante ist und
SDSL die synchrone Variante, bezogen auf das Verhältnis von Up- und
Downloads (Daten hochschieben, bzw. Daten runterziehen). Für normale Surfer
ist fast immer die ADSL Variante Standard, da fast ausschließlich Daten
runtergeladen werden. SDSL ist eher für professionelle User geeignet, die
auch sehr viel Daten versenden oder einen eigenen Server betreiben; SDSL
ist wesentlich teurer als ADSL.
Flatrate (auch Flat genannt) ist ein DSL Tarif, bei dem der User ohne
zusätzliche Kosten pausenlos online sein kann, eine Art Pauschal-Tarif für
Vielsurfer. Oft ist allerdings eine eingeschränkte Flatrate ausreichend
(Volumenrate). DSL Satellit ist ein Internet Breitgangzugang per Satellit, es werden eigene
Satelliten-Emfangsanlagen im Haus installiert.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
8.0 Wie erfahre ich, ob DSL bei mir verfügbar ist und wie sicher ist das? |
 |
|
 |
|
Mithilfe eines DSL Verfügbarkeits-Tools kann überprüft
werden, ob T-DSL an Ihrem Standort bereitgestellt werden kann. Ein solches
Tool finden Sie bei Ihrem DSL Provider. Leider sind solche Test nicht sehr
zuverlässig, da erst nach individueller Portrecherche, bzw. Leitungsmessung
vor Ort Ihnen eine definitive Aussage zu Ihrer T-DSL Verfügbarkeit mitgeteilt
werden kann. Ein freier Port sollte in Ihrer lokalen Telekom-Vermittlungsstelle
vorhanden sein und die Leitung zu Ihrem Haus auch nicht mehr als 3-5 Kilometer
entfernt sein. Falls die Entfernung zur Vermittlungsstelle zu gross ist, gibt
es immerhin noch die Möglichkeit, T-DSL Light zu bestellen, bei gleichen Preis,
aber halber Geschwindigkeit. Wir empfehlen, DSL bzw. T-DSL ohne
Verfügbarkeitsprüfung zu bestellen und bei Nichtverfügbarkeit von Zeit
zu Zeit einen neuen Antrag zu stellen, um auf die Region zuzusagen aufmerksam zu machen. Wir testen seit Jahren die Funktion der DSL Verfügbartests verschiedener DSL Anbieter
und mussten feststellen, dass die Ergebnisse in bestimmten Regionen sehr unterschiedlich waren, obwohl die Tests auf gleichem Datenbestand beruhen müssten. Wer in Regionen wohnt,
in denen T-DSL (DSL Anschluss) nicht verfügbar ist, hat bei DSL Anbietern, die ohne T-DSL (DSL Anschluss) arbeiten auch keine Chance, da die Verfügbarkeit wesentlich geringer ist. Die DSL Verfügbarkeit können Sie z.B. bei der 1und1 Internet AG feststellen. (Verfügbarkeits-Check in der linken Navigation unten zu finden.)
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
9.0 Welche Probleme können auftreten? |
 |
|
 |
|
Probleme bei der Bestellung verzögern oft unnötig
den Anschlusstermin: Das wichtigste ist, dass der Besteller auch
Anschlussinhaber des Telefonanschlusses ist, deshalb können Bestellungen
von Verwandten und Freunden nicht ausgeführt werden. Das gleiche gilt für
Bank- und Kontoangaben. Vor- und Nachnamen sollten in das betreffende Feld
eingetragen werden.
Probleme bei der Lieferung betreffen oft Verzögerungen,
Doppellieferung und Fehllieferung. Hier sollte die Hotline Ihres DSL
Anbieters in Anspruch genommen werden (per E-Mail) und eine schriftliche
Reklamation rechtzeitig per Post oder Fax verschickt werden. Die meisten
DSL Anbieter kennen ihre Fehler und reagieren bei Lieferproblemen in der
Regel recht kulant auf Kundenwünsche.
Technische Probleme: Es kann sein, dass der DSL Anschluss manchmal
etwas unzuverlässig ist. Das kann einerseits an der DSL Hardware liegen,
die durch ein kurzes Ab- und Anschalten des Modems (incl. Rechner)
resettet wird (an- und ausschalten). Auch wenn ein Server down ist, nutzt Ihnen der schnelle
Internetzugang nichts, die Daten können nur so schnell abgerufen werden,
wie sie auch geliefert werden. Falls Sie oft Daten-Tauschbörsen nutzen,
Sie aber grundsätzlich fast keine Downloads haben, liegt das daran, dass
Ihr DSL Anbieter diesen Zugang unterdrückt bzw. drosselt, denn der massive
Datendownload bei Flatrate-Tarifen sorgt bei den DSL Anbietern für rote
Zahlen.
Probleme mit der Sicherheit: Antivirusprogramm und Software-Firewall
sind Pflicht bei der Nutzung von DSL. In letzter Zeit wird oft auch die
Messenger-Funktion ihres Browsers manipuliert. Es erscheinen Popups mit
einer Klickaufforderung, welcher auf keinen Fall nachgekommen werden sollte,
da man sich so schnell eine kostenpflichtige Dialer-Software herunterlädt.
Die Messenger-Fenster werden unzielgerichtet an ganze IP-Adressbereiche
versendet. Ein Rechner ohne Schutz im Netz ist innerhalb weniger Minuten von Angriffen befallen!
Das gleiche gilt für Spam E-Mails. Ist Ihnen der Absender einer
E-Mail nicht bekannt, sollten Sie diese nicht öffnen. Falls Sie Opfer einer
kostenpflichtigen Dialer-Manipulation geworden sind, zögern Sie keinesfalls,
unverzüglich Widerspruch einzulegen und Strafanzeige zu erstatten. Keine Software
darf sich automatisch auf Ihren Rechner installieren. Meiden Sie
grundsätzlich Links, die auf eine .exe enden bzw. widersetzten Sie
sich Aufforderungen von angeblich kostenlosen Download-Tools. Lassen Sie sich niemals
auffordern Ihre Bankdaten online irgendwie zu verändern.
|
 |
 |
 |
 |
|